ALLTAG

Ich habe schon an anderer Stelle in diesem Blog auf mein Langzeitprojekt hingewiesen, dem ich jetzt im 10. Jahr fotografisch nachgehe. Es handelt sich dabei um die Kindheit meines Sohnes, den ich vom ersten Tag an regelmäßig und in nahezu jeder Alltagssituation fotografiere: beim Friseur, Kinderarzt, in der Schule, beim Zahnarzt, mit seinen Kumpels und so weiter. Wenn ich davon erzähle, bekomme ich ein: »Nee, is klar« zu hören. Ich will damit sagen: Diese Art der Dokumentation wird nicht richtig ernst genommen. Um in der Dokumentarfotografie gewürdigt zu werden, haben Kinder zu hungern, in üblen Verhältnissen zu leben, als Modepuppen herzuhalten. Aber eine bis zum jetzigen Zeitpunkt »normale« Kindheit; das geht gar nicht. Egal.

Die hier gezeigten Arbeiten habe ich 2005 bei den 7. Internationalen Fototagen in Mannheim/Ludwigshafen gezeigt. Ausbelichtungen hinter Plexiglas in Frühstücksbrett-Größe.

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